Meine Geschichte
Ich kenne das Gefühl, das du gerade hast, besser als du vielleicht denkst.
Ich habe mein ganzes Leben lang unter starker Pollenallergie gelitten.
Ich weiß, wie es ist, wenn jeder Spaziergang oder Grillabend zur Belastung wird. Wenn andere die schönste Zeit des Jahres genießen und man selbst nur darauf wartet, dass sie endlich vorbei ist.
Ich war nicht der „ein bisschen Nase rümpfen“-Typ, sondern der Typ, der morgens kaum die Augen aufbekommt. Der Typ, der Taschentücher in jeder Hosentasche hat. Und der Typ, der aufgehört hat, Pläne für Frühling und Sommer zu machen, weil er weiß, wie die aussehen werden.
Antihistaminika gehörten zu meinem Alltag. Cortison ebenfalls. Arzttermine, neue Medikamente, immer wieder dieselben Empfehlungen.
Und jedes Jahr dieselbe Aussage:
„Damit müssen Sie leider leben.
Mehr kann man da nicht machen.“
Damals habe ich das geglaubt. Doch tief in mir wusste ich: Es kann nicht die Lösung sein, meinen Körper jedes Jahr aufs Neue nur ruhigzustellen.
Also habe ich angefangen, selbst nach Antworten zu suchen. Ich wollte verstehen, warum mein Immunsystem überhaupt so heftig auf Pollen reagiert. Je tiefer ich eingetaucht bin, desto klarer wurde mir:
Pollen sind oft nur der Auslöser, nicht die eigentliche Ursache.
Ich habe mich intensiv mit Ernährung, Darmgesundheit, Entzündungsprozessen und Mikronährstoffen beschäftigt und das Gelernte Schritt für Schritt bei mir selbst umgesetzt. Mit der Zeit veränderte sich etwas, womit ich selbst kaum gerechnet hatte: Meine Beschwerden wurden immer weniger. Ich konnte den Frühling wieder genießen, ohne ständig an meine Allergie denken zu müssen.
Heute begleite ich Menschen, die sich genau dort befinden, wo ich selbst einmal war: erschöpft von Medikamenten, frustriert von immer denselben Antworten und mit dem Wunsch, endlich wieder unbeschwert durchatmen zu können.
Ich verspreche keine Wunder und keine Allergie, die über Nacht verschwindet. Aber ich zeige dir den Weg, den ich selbst gegangen bin. Mit Strategien, die auf fundiertem Wissen, meiner eigenen Erfahrung und der Begleitung vieler Menschen basieren.
Tom Sprengnether